Real Faces – ein Langzeitprojekt

Real Faces – echte Menschen, echte Gesichter

Menschen und Portraits lassen mich nicht los. Ich kann mich der Faszination von Portraits nicht entziehen. Deshalb habe ich am Anfang des Jahres 2019 wieder einmal ein Portrait Projekt begonnen. Der Denkansatz ist stark beeinflusst von Martin Schoeller, der mich mit seinen Close-ups sehr beeindruckt hat. Nun will ich keinen Stil kopieren, sondern etwas eigenes erzeugen. Meine Arbeit unterscheidet sich zum einen in der Auswahl der Menschen, die ich fotografiere, denn ich fotografiere „normale“ Menschen, keine Prominente, zum anderen beschränke ich mich auf das mir sehr liebe Schwarzweiss. Ich verwende keinen Weichzeichner und ich bearbeite an den Bildern sehr wenig. Die Identität des Menschen soll nicht durch Bildbearbeitung beschädigt werden (siehe auch meine Portraitserie Arbeiten). An meinen Portraits ist mir immer die Schärfe der Augen wichtig, deshalb arbeite ich mit einem 120 mm Macro Objektiv von PhaseOne. Es erzeugt die Schärfe, die ich haben möchte und bildet die mir nicht so wichtigen Partieen sanft in einer angenehmen Unschärfe ab. Ich habe auch ganz bewusst das Mittelformat gewählt, da ich schon beim Fotografieren eine grosse Konzentration aufbringen muss. Das sieht man den Bildern nachher an und das ist gewollt und erwünscht.

Die Anzahl der Portraits, die entstehen, ist noch nicht festgelegt. Ich fotografiere einfach so lange, bis ich das Gefühl habe, dass die Arbeit fertig ist. Wenn Sie sich beim Lesen und Schauen für mein Projekt interessieren und gern mitmachen möchten, können Sie mir gern eine Nachricht senden. Wir finden einen gemeinsamen Termin in meinem Photostudio und Sie werden Teil dieser und meiner Geschichte.

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